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Gmünder Tagespost vom 21.11.2007

Die Geehrten des Gesangvereins stellten sich zum Gruppenbild auf.

GESANGVEREIN 1823
Jahresfeier mit Ehrungen, Chorvorträgen und Einlagen
Finstere Gestalten zu Besuch

Eine Jahresfeier mit schwungvoll vorgetragenen Liedern, amüsanten Einlagen und zahlreichen Ehrungen erlebten die Mitglieder des Gesangvereins 1823 und deren Angehörigen.

SCHWÄBISCH GMÜND Viele Mitglieder mit Angehörigen waren der Einladung zur Jahresfeier des Gesangvereins 1823 gefolgt. Der Vorsitzende Walter Stütz hieß alle Gäste willkommen. Nach einem gemeinsamen Abendessen sang der „Gemischte Chor“ unter der Leitung von Martin Thorwarth die beschwingten Lieder „Mein kleiner, grüner Kaktus“ und den „Fliegermarsch“.
Die Jubilarehrung für die aktiven und passiven Mitglieder wurde im Namen des Silchergaus von Siegfried Wahl sowie in Vertretung für den Verein von Walter Stütz vorgenommen. Seit 60 Jahren gehört Eugen Berroth dem Gesangverein an; auf 50 Jahre blickt Rudolf Schweitzer zurück, während für 40 Jahre Lambert Ries, Heinz Merk und Josef Plehn geehrt wurden. Ihr 30-jähriges Jubiläum feiern Patricia Klingenmaier und Klaus Biekert, seit 25 Jahren ist Bernhard Klingenmaier dabei. Ihr 20-jähriges Sängerdasein feiern Erika Becht, Lore Kaja, Helmut Kaja, Uwe Kreusel, Hilde Sopp sowie Hilde Wannenwetsch. Hingegen zehn Jahre gehören Monika Bretzger, Rosemarie Wahl, Siegfried Wahl und Elfriede Müller dem Verein an. Schwungvoll wurde das Programm danach von In Takt fortgesetzt mit den Chören „Can you feel the love tonight“ und „Penny Lane“. Brasilianische Stimmung kam auf, als beide Chöre, begleitet am Klavier von Martin Thorwarth, begeistert „Sambalele“ vortrugen.
Wie eine Bowle „fachgerecht“ zubereitet wird, demonstrierte Reinhard Haseidl. Eine Kostprobe wollte von den Zuschauern jedoch niemand genießen. Der „Kriminaltango“ ertönte und finstere Gestalten durchschritten den Saal, um sich auf der Bühne zu präsentieren. Nach dem ersten Schock des Publikums beim „Feinripp-Blues“ wurde doch gelacht und kräftig mitgeklatscht.© Gmünder Tagespost 21.11.2007

Gmünder Tagespost vom 13.11.2007

Gesangverein 1823 unterstützt die Johanniskirche

Gesangverein 1823 unterstützt die Johanniskirche

Der Erlös aus dem jüngsten Benefizkonzert des Gesangvereins 1823 Schwäbisch Gmünd dient der Erhaltung und Renovierung der Johanniskirche. Gestern übergaben die Vertreter der mitwirkenden Vereine den Spendenscheck an Münsterpfarrer Robert Kloker (zweiter von links). Mit im Bild Karl Bosch (links), Chorleiter des ZF-Rentnerchors, Walter Stütz (zweiter von rechts), Vorsitzender des Gesangvereins 1823 und Karl-Heinz Haag, der in beiden Chören aktiv ist. (Foto: Tom) © Gmünder Tagespost

Artikel Gmünder Tagespost vom 29.02.2008



Wenig Interesse am Chorgesang

Brigitte Röhrle ist neue Kassiererin beim Gesangverein 1823 Schwäbisch Gmünd

Schwindende Männerstimmen, das Programm des Konzerts am 1. Juni sowie ein Rück- und Ausblick auf das Vereinsgeschehen waren Inhalt der Hauptversammlung beim Gesangverein 1823.
SCHWÄBISCH GMÜND Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Walter Stütz und dem gemeinsam gesungenen Lied „Freunde ihr seid gekommen“ folgten die verschiedenen Berichte. Schriftführerin Heike Groll blickte noch einmal auf das vergangene Jahr zurück. Dieses begann mit der Hauptversammlung. Es folgten Verkaufsstand und Bewirtung beim Guggenmusiktreffen, Singwochenende, Konzert „Swing um die Welt“, Promenadenkonzert mit dem Handharmonikaclub, Gartenfest, soziales Singen im Seniorenheim Spital, zweitägiger Vereinsausflug ins Frankenland, Mitwirkung bei der Jubiläumsveranstaltung des Handharmonikaclubs, Auftritt von „InTakt“ beim Gottesdienst in St. Franziskus, Benefizkonzert in der Johanniskirche mit dem ZFLS-Rentnerchor sowie die Jahresfeier mit Ehrungen.
Monika Bretzger schilderte in ihrer Funktion als Kassiererin die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Insgesamt konnte ein zufriedenstellender Kassenstand präsentiert werden. Stütz dankte der ausscheidenden Kassiererin mit einem Blumenstrauß für ihre hervorragenden Arbeit in den zurückliegenden Jahren. Auch Sängerkassier Karl-Heinz Haag konnte einen guten Kassenstand bekanntgeben. Die Revisoren bescheinigten beiden Finanzexperten eine tadellose Buchführung. Die vom Ehrenvorsitzenden Erwin Wiedmann geforderte Entlastung erfolgte einstimmig.
Sängervorstand Siegfried Wahl hatte in seinem Bericht nicht nur Gutes zu verkünden, beklagte den sehr oft schlechten Besuch der Chorprobe. Obwohl dies für das kommende Konzert am 1. Juni sehr wichtig sei. Auch würde der Chor sehr viele Mitglieder verlieren, vor allen Dingen bei den Männerstimmen. Für einen lückenlosen Probenbesuch ehrte er acht Sängerinnen und Sänger mit einem kleinen Geschenk.
Chorleiter Martin Thorwarth nahm nun Stellung in seinem Bericht im gesanglichen Bereich. Das Singwochenende war und ist eine gute Vorbereitung auf das zurückliegende und kommende Konzert. Tief beeindruckt zeigte er sich auch von der Leistung beider Chöre beim Benefizkonzert in der kalten Johanniskirche. Thorwarth gab zudem Erläuterungen zum Konzert am 1. Juni, das unter dem Motto „Wir machen Musik“ stehen wird. So sind bekannte Filmmelodien wie beispielsweise „Moon River“, „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, „Sister Act“ und „Ein Lied geht um die Welt“ zu hören. Musikalisch wird der Chor von einer Rhythmusgruppe und Iris Kostrzewa am Klavier begleitet, ein Männer-Doppel-Quartett unter Leitung von Hans Jorda lockert das Programm auf.
Problemlos wurden die anstehenden Wahlen durchgeführt. Die Vorstandschaft setzt sich zusammen aus: Zweite Vorsitzende Patricia Klingenmaier; Kassiererin Brigitte Röhrle; Sängerkassier Karl-Heinz Haag; Frauenreferentin Luise Haseidel; Vertreter InTakt Margret Preiß; Ausschuss Gerhard Schaumann, Christel Stegmaier, Kordula Sanwald, Wolfgang Gärtner, Uwe Kreusel, Sabine Haag-Zuppardo und Rolf Sanwald.
Walter Stütz gab anschließend das Jahresprogramm 2008 bekannt: 3. April Film- und Bilderabend vom zweitägigen Vereinsausflug, 12./13. April Singwochenende, 1. Juni Konzert im Stadtgarten; 22. Juni Jubiläum in Straßdorf; 12. Juli Gartenfest; 24. Juli Soziales Singen; 13. September Gartenfest, 18./19. Oktober Konzert in Idar-Oberstein und 15. November Jahresfeier im Franziskaner. © Gmünder Tagespost 29.02.2008

Konzert 2008 "Wir machen Musik"

Der Gesangverein 1823 präsentierte ein schönes Konzert mit vielen alten und auch neueren Filmmelodien unter dem Motto "Wir machen Musik". (Foto: Laible)



Melodien mit viel Schwung

Gesangverein 1823 konzertierte im Stadtgarten vor begeistertem Publikum

„Wo man singt, da lass’ dich nieder“, so sagt man gern. Und das taten am Sonntagabend im Foyer des Gmünder Stadtgartens viele. Dort gab der Gesangverein 1823 ein schönes Konzert mit vielen alten und auch neueren Filmmelodien unter dem Motto „Wir machen Musik“. Das alles wurde heiter und beschwingt und auch mit Können und Gefühl dargeboten, so dass der Beifall zwischendurch und am Ende groß war.

(Schwäbisch Gmünd) Eberhard Bretzger war der Moderator, der durchs Konzert führte, und er hoffte in seiner Begrüßung, dass man mit dem Konzert die Herzen der Menschen bewegen würde. Das gelang dann den vielen Akteuren bestens. Zum Konzert hatte der Gesangverein auch den zum Verein gehörenden Chor „In Takt“ motiviert, der gleich mit flotten Weisen das Konzert eröffnete. Und wer kannte die nicht: „Wir machen Musik“ erklang der Oldie von Peter Igelhoff und der von Peter Kreuder, der dazu feststellte „Ich brauche keine Millionen“. Das wurde gekonnt und mit Drive gesungen, aber ganz besonders schön gelang dem Chor „In Takt“ dann eine der zauberhaften Weisen aus dem Film „König der Löwen“, zu dem Elton John die Musik geschrieben hatte. Mit viel Rhythmus und manchen Anklängen an die Comedian Harmonists überraschte dann als Gast das „Doppelquartett“ als A-capella-Chor. Da stellte sich die „Isabella von Kastilien“ gekonnt „In der Bar zum Krokodil“ vor, bevor das Doppelquartett unter der Leitung von Hans Jorda, der auch viele der musikalischen Highlights bearbeitet hatte, stimmungsvoll „Aura Lee“, das amerikanische Volkslied, mit dem Elvis brillierte, interpretierte und dann mit rasantem Tempo und Gefühl „Darkness on the Delta“ folgen ließ. Dafür durfte sich das Doppelquartett über viel Applaus freuen.
Weiter ging es dann mit dem Gemischten Chor, begleitet von Iris Kostrzewa am Klavier und Manfred Fischer am Schlagzeug. Unter Martins Thorwarths Leitung, auch er hatte viele Titel für den Chor bearbeitet, gelang dem Chor eine zauberhafte Wiedergabe von „Moon River“, ohne dessen getragene Weise der Filmhit „Frühstück bei Tiffany“ nur halb so schön wäre. Aber auch das Ohrwürmchen „Balus Song“ aus dem Dschungelbuch brauchte sich dahinter nicht zu verstecken. Als Solist auf der Oboe und dem Englischhornüberraschte dann Martin Thorwarth mit einem wohlklingenden Titel von Ennio Morricone und dem „Lied ohne Worte“ als gelungene ausdrucksvolle Eigenkomposition. Klatschend und singend fast genau so schön wie die Nonnen im Film „Sister Act“ war dann wieder der feine Chor In Takt mit zwei Melodien an der Reihe, die dazu verhalfen, frohgemut in die Pause zu gehen.
Den zweiten Teil eröffnete der gemischte Chor, bevor dann wieder das Doppelquartett die alte Schlagerkiste aus den Zwanziger und Dreißiger Jahren öffnete und viele schmissige Gassenhauer entfleuchen ließ, vom „kleinen grünen Kaktus“ bis hin zur altbekannten Veronika, für die der Lenz da ist. Da ging es nicht ohne Zugabe. Der Gemischte Chor und In Takt beendeten dann das Konzert mit gemütvollen „Irgendwo auf der Welt“ und dem musikalischen Bestseller „ein Freund, ein guter Freund“. Auch hier waren Zugaben fällig, und dann gab es für das schöne Konzert noch einmal einen tollen Applaus. © Gmünder Tagespost 04.06.2008

Musikalische Grüße

Konzert Idar-Oberstein

Den Schlusspunkt des Chorkonzertes gestalteten unter der Leitung von Martin Thorwarth der Liederkranz Idar-Oberstein und beide Chöre des Gesangvereins 1923 Schwäbisch Gmünd.



Musikalische Grüße

Gesangverein 1823 Schwäbisch Gmünd in Idar-Oberstein

Schwäbisch Gmünd. Erstes Reiseziel war der Kaiserdom in Speyer. Durch den dichten Nebel konnten die Besucher den mächtigen Kirchenbau jedoch nur schemenhaft erkennen. Dafür war der Kircheninnenraum umso beeindruckender. Mit dem „Dona nobis“ testete der Chor die tolle Akustik des altehrwürdigen Domes. Nach einem Stadtbummel wurde die Fahrt nach Idar-Oberstein fortgesetzt. Dort wartete schon die Vorstandschaft des örtlichen Liederkranzes auf die Gäste. Nach 27-jähriger Partnerschaft mit dem Liederkranz Idar-Oberstein haben sich natürlich viele Freundschaften gebildet. Dies wurde bestätigt, als sich alle zur Generalprobe im Stadttheater Oberstein trafen.
Beim Chorkonzert am Abend wirkten der Liederkranz Idar-Oberstein unter Leitung von Karlheinz Prem der Männergesangverein Ober-Hilbersheim unter Stabführung von Hans Reiner Heucher sowie der Gemischte Chor und „In Takt“ vom Gesangverein 1823 Schwäbisch Gmünd unter der Leitung von Martin Thorwarth mit. Viele Chorvorträge wurden von Thomas Bost am Klavier begleitet. Für Auflockerung des Programms sorgte die Sopranistin Sonja Gottlieb. Den Schlussakkord setzen der Liederkranz Idar-Oberstein und die beiden Chöre des Gesangvereins 1823. Anschließend trafen sich die Mitwirkenden zu einem gemütlichen Beisammensein.
In der Innenstadt von Oberstein warteten am Sonntag die Gastgeber mit ihren Autos, um die Gmünder auf den Schloßberg zu fahren. Die Führung durch das teilrenovierte Schloss war beeindruckend. Eine Wanderung führte die Teilnehmer den Berg hinunter zur Felsenkirche. Das Wahrzeichen von Oberstein ist hineingebaut in eine natürliche Felsnische. Sie wurde von 1482 bis -84 von Wyrich IV. von Daun-Oberstein ereichtet. Die größte Kostbarkeit ist der mittelalterliche Flügelaltar.
Über zahlreiche Stufen ist die Innenstadt von Oberstein zu erreichen. Nochmals wurde von einigen Reiseteilnehmern ein Schmuck-Einkaufsbummel unternommen. Viele freuten sich schon auf das Mittagessen, vor allem auf die Idar-Oberstein-Spezialität, den Schwenkbraten. Anschließend hieß es Abschied zu nehmen von den Freunden des Liederkranzes. Natürlich durfte zum Abschluss das „Grüß di Gott Alois“ nicht fehlen. Beide Vorstände freuten sich schon auf ein gemeinsames Wiedersehen am Samstag, 14. März 2009. Bei einem gemeinsamen Konzert im Gmünder Stadtgarten sind dann bekannte Oper- und Operettenmelodien zu hören.
Bei der Rückfahrt wurde noch ein Zwischenstopp in einem Winzerhof im pfälzischen Freinsheim eingelegt. Auch das mittelalterliche Städtchen hinterließ einen tiefen Eindruck. © Gmünder Tagespost 05.11.2008