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Ausdrucksstarke „Harmonien in Gold und Silber“

GV 1823

Chöre und Orchester überzeugten mit Musik und Gesang das Publikum im Peter-Parler-Saal. (Foto: Laible)


Gesangverein 1823 Schwäbisch Gmünd und Liederkranz Idar-Oberstein begeistern das Publikum im Congress Centrum Stadtgarten

„Harmonien in Gold und Silber“, so lautete der Titel des Konzerts des Gesangvereins 1823 Schwäbisch Gmünd, das am Samstagabend viele Zuhörer im Peter-Parler-Saal des Gmünder Stadtgartens erfreute. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und der Vorsitzende des Stadtverbandes Musik und Gesang, Richard Arnold, ließen sich von der bunten Palette bekannter Melodien aus Musicals, Oper und Operette beeindrucken.

DIETRICH KOSSIEN

Schwäbisch Gmünd. Die instrumentale Begleitung besorgte das eigens zum Konzert zusammengestellte Orchester mit Musikern aus der Region sowie Schülern der Musikschulen Rosenstein und Schwäbisch Gmünd. Neben den Chören des Gesangvereins konnten sich die Hörer auch am Auftritt des Partnerverein des Liederkranzes aus Idar-Oberstein erfreuen, mit dem die Gmünder seit vielen Jahren eine gute Partnerschaft pflegen. Heike Groll moderierte den Abend gekonnt, dessen sichere Gesamtleitung Martin Thorwart hatte.
Der gemischte Chor des Gesangvereins begann mit dem „Chor der Marktleute“ aus der Oper Martha von Friedrich von Flotow und einer Melodienfolge aus der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehar. Dabei fehlten auch nicht Johannes Hesters Paradestück „Jetzt geh ich ins Maxim“ und das schöne Lied „Lippen schweigen, flüstern Geigen“. Stark war dann der Auftritt des Chors „In Takt“ mit einem Medley aus der Rockoper „Jesus Christ, Superstar“ von Andrew Lloyd Webber, das in seiner ansprechenden und gelungenen Wiedergabe sicherlich einer der Höhepunkte des Konzertes war. Anschließend konnte das Publikum einen echten Männerchor erleben. Der stark besetzte ZFLS-Rentnerchor überzeugte ausdrucksstark und mächtig klingend mit fünf Liedern, unter anderem mit dem ZF-Rentnerchorlied „Kommt Freunde lasst uns singen“ und dem beeindruckend vorgetragenen Lied „Forschen nach Gott“ von Konradin Kreutzer. Da brandete der Beifall auf.
Viel Beifall gab es auch für den Matrosenchor aus dem Fliegenden Holländer von Richard Wagner, den das Orchester wirkungsvoll begleitete. Der Liederkranz Idar-Oberstein gab dann nach der Pause unter anderem mit Liedern von Robert Stolz eine gelungene Kostprobe seines Könnens. Einen gemeinsamen Auftritt hatten dann der ZFLS-Rentnerchor, der Chor „In Takt“ und der gemischte Chor unter anderem mit Weisen aus der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart und dem heimlichen Nationallied der Italiener, dem Gefangenenchor aus Guiseppe Verdis Oper „Nabucco“ sowie dem Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck.
Den schwungvollen Schluss machten der Liederkranz Idar-Oberstein und der Gesangverein Schwäbisch Gmünd mit dem flotten Lied von Werner Bochmann „Du und ich im Mondenschein auf einer kleinen Bank allein“. Für die vielen schönen Weisen, die die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Martin Thorwart zum Leben erweckten, gab es viel Beifall vom Gmünder Publikum.
© Gmünder Tagespost 16.03.2009